Seit den 1960er-Jahren entwickelte die Porzellanmanufaktur Rosenthal in Zusammenarbeit mit international renommierten Künstlern eine einzigartige Serie von Künstlertellern.
Jeder Rosenthal Porzellanteller trägt die individuelle Handschrift seines Künstlers und macht sichtbar, wie unterschiedlich sich künstlerische Konzepte auf die glatte Fläche des Porzellans übertragen lassen – von poetischer Linienkunst bis zu expressiver Farbigkeit.
Die Künstlerteller sind Ausdruck künstlerischer Vielfalt und zugleich Spiegel der engen Verbindung zwischen traditionellem Handwerk, moderner Kunst und Design im 20. Jahrhundert.
Kunstreihen in limitierter Auflage
Künstler wie Jean Cocteau, Paul Wunderlich, Max Bill, Dalì, Eugen Gomringer, Salomé, Ernst Fuchs, Marcello Morandini, Emilio Pucci, Yehudin Menuhin, Jörg Immendorff u.a. gestalteten für Rosenthal diese Teller als Kunstreihen in limitierter Auflage, die heute als Sammlerstücke und Kunstobjekte gleichermaßen beliebt sind.
Der Ursprung: Die Vision von Philip Rosenthal
Der Grundstein für die Künstlerteller wurde mit der Einführung der Rosenthal studio-line im Jahr 1961 gelegt. Philip Rosenthal verfolgte eine klare Philosophie: „Mit der Kunst leben“. Sein Ziel war es, zeitgenössische Kunst aus den Museen direkt in den Alltag der Menschen zu bringen. Der Teller wurde zur runden Leinwand für die bedeutendsten Kreativen seiner Zeit.
Ab den späten 1960er Jahren gelang es Rosenthal, über 150 Weltstars der Kunstszene für das Medium Porzellan zu gewinnen.
Von der Serie zum limitierten Kunstobjekt
Ein entscheidender Meilenstein in der Entwicklung war die Einführung von limitierten Kunstreihen. Ab 1971 erschienen die ersten Jahresteller in begrenzter Auflage, die oft handsigniert und nummeriert waren. Damit wurde der Künstlerteller nicht nur dekorativer Wandschmuck, sondern ein wertstabiles Sammlerstück und Anlageobjekt.
Bis heute dokumentieren die Künstlerteller von Rosenthal die Kunstströmungen des 20. Jahrhunderts – vom abstrakten Expressionismus bis zur Pop-Art .