Freiherr Erich von Perfall: Winterliche Landschaft an der Erft
Das Ölgemälde von Erich Freiherr von Perfall zeigt eine winterliche Flusslandschaft an der Erft: Ein stimmungsvolles Beispiel für die neo‑impressionistische Düsseldorfer Freilichtmalerei im 20. Jahrhundert.
Mit pastosem Farbauftrag, weiten Pinselstrichen und Spachteltechnik fängt Perfall die stille, lichtdurchflutete Stimmung ein. Die sanften Reflexionen im ruhigen Flusslauf und das Spiel von Licht und Schatten vermitteln meditative Ruhe, die den Betrachter sofort ins Werk hineinziehen. Der dezente Einsatz von Grau‑, Braun‑ und Weißtönen verstärkt das Gefühl verschneiter Kälte und atmosphärischer Tiefe.
Das Werk spiegel die ruhige Winterlandschaft an der Erft in eindrucksvoller Weise wider – ideal für Liebhaber emotionaler Landschaftsmalerei mit Werkgeschichte.
Über den Künstler: Freiherr Erich von Perfall - Düsseldorfer Malerschule
Erich Freiherr von Perfall (1882 - 1961) war ein Vertreter der Düsseldorfer Freilichtmalerei.
Geboren und gestorben in Düsseldorf, studierte er ab 1901 bei Peter Janssen, Wilhelm Schmurr und Willy Spatz an der Kunstakademie Düsseldorf sowie bei Hans Thoma in an der Großherzoglichen Badischen Kunstschule Karlsruhe.
Er war Schüler der "Künstlergruppe Niederrhein" und malte bevorzugt Flusslandschaften in neo‑impressionistischer Malweise. Seine Werke entstanden meist im Freien, getragen von seiner Leidenschaft für Tages‑ und Jahreszeiten – so wie hier die Winterstimmung am Niederrhein.
Erich Freiherr von Perfall war seiner Heimatregion eng verbunden. Dieses Gemälde entstand vermutlich während seiner Spaziergänge entlang der Erft, die er vor allem in den 1920er und 1930er Jahren malte. Stilistisch passt es zu seinen bekannten Werken wie "An der Erft".